Ernährung in der Schwangerschaft

Während Ihrer Schwangerschaft ist eine gesunde und ausgewogene Ernäherung besonders wichtig. Essen und Trinken Sie nicht richtig, so erhält auch Ihr Kind nicht die für seine Entwicklung nötige Versorgung. Daher habe ich hier für Sie ein paar nützliche Tipps für die Ernährung in der Schwangerschaft.

  • Gerne hört man den Satz, dass man als Schwangere für zwei isst. Dies bedeutet jedoch nicht, die doppelte Menge zu essen. Vielmehr ist damit eine ausgewogene, vielseitige, vollwertige und ballaststoffreiche Ernäherung gemeint.
  • Verwenden Sie möglichst frische, naturbelassene und/oder tiefgekühlte Lebensmittel für die Zubereitung Ihrer Mahlzeiten.
  • Trinken Sie viel Milch und nehmen Sie viele Milchprodukte zu sich.
  • Reduzieren Sie die Aufnahme von tierischen und pflanzlichen Fetten auf ein Minimum.
  • Es ist empfehlenswert, die Eiweißzufuhr auf 20 bis 25% zu erhöhen.
  • Achten Sie darauf, nicht mehr Kohlenhydrate zu sich zu nehmen als vor der Schwangerschaft. Eine Schwangerschaft ist kein Freifahrtsschein für Süßigkeiten! Sie sollten Süßigkeiten, Knabbereien, Schokolade, Kuchen, Weißbrot, Brötchen und raffinierten Zucker sogar nach Möglichkeit gänzlich vermeiden.
  • Während Ihrer Schwangerschaft haben Sie einen Mehrbedarf an Vitaminen und Mineralstoffen. Diesen können Sie durch eine abwechslungsreiche und ausgewogene Ernäherung decken.
  • Schränken Sie Ihre Kochsalzzufuhr nicht ein, auch nicht bei Gestose.
  • Rohes Fleisch ist absolut verboten! Gleiches gilt für Rohmilchprodukte, rohen Fisch und Gerichten mit rohen Eiern.
  • Es ist sinnvoll, neben den drei Hauptmahlzeiten kleinere Zwischenmahlzeiten zu sich zu nehmen.
  • Trinken Sie täglich zwei bis drei Liter. Am besten ist die Flüssigkeitsaufnahme durch Wasser.
  • Schränken Sie Ihren Koffeinkonsum ein.
  • Vermeiden Sie es, während der Schwangerschaft Alkohol zu trinken. Auch Nikotin (einschließlich Passivrauchen) sollte vermieden werden. Beides steigert die Gefahr der Wachstumsretardierung, Frühgeburtlichkeit und Entzugserscheinungen beim Neugeborenen. Auch Langzeitfolgen können durch Alkohol und Nikotin entstehen. Die Wahrscheinlichkeit des plötzlichen Kindtodes wird größer, Atemwegs- und Krebserkrankungen werden wahrscheinlicher, es entsteht ein ehöhtes Allergierisiko und die erhöhte Wahrscheinlichkeit für Verhaltensstörungen.

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